Festival
 

Studenten-Festival im filmischen Zentrum Deutschlands

Vom 23. bis 28. April 2013 brennt in Potsdam-Babelsberg wieder die Sehsüchte-Flamme. Zum 42. Mal veranstaltet die Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ das größte Studentenfilmfestival Europas.  Ausgerichtet von Master-Studenten der Medienwissenschaften und vielen Helfern aus anderen Studiengängen werden an der Hochschule und auf dem Gelände des Studio Babelsberg wieder die besten Filme junger Filmemacher gezeigt und der internationale Film- und Fernsehnachwuchs nach Potsdam eingeladen.

Das Festival steht nicht nur für spannende und innovative Werke junger Filmemacher aus der ganzen Welt, sondern auch für eine einzigartige Atmosphäre mitten im filmischen Zentrum Deutschlands. Damit ist Sehsüchte zu einer festen Größe in der Kulturlandschaft geworden.

Rückblick auf das Erfolgsjahr 2012

Für mehr als 6500 Festival-Gäste wurde Potsdam im vergangenen Frühjahr für eine Woche zum kulturellen Anziehungspunkt. Kinofans, Fachbesucher und Journalisten waren gespannt auf die vielseitigen Filme, Themen und Diskussionen des internationalen Nachwuchses. Ausgewählt aus über 1300 Einreichungen, wartete die Sehsüchte-Woche mit einem Programm aus 130 Filmen aus 30 verschiedenen Ländern auf. Im Mai 2012 wurden die Wettbewerbsfilme „Die Schaukel des Sargmachers“ und „For Elsie“ zusätzlich zu ihrem Sehsüchte-Erfolg jeweils mit einem Studenten-Oscar ausgezeichnet und bewiesen damit noch einmal die Klasse des Festivalprogramms.

Vielfalt im Wettbewerb: Das Filmprogramm

Auch für Sehsüchte 2013 haben die Programmverantwortlichen des Festivals wieder hunderte von Beiträgen aus aller Welt gesichtet und die besten zu einem vielseitigen Filmprogramm zusammengestellt, das die neuesten Entwicklungen des jungen internationalen Films wiederspiegelt. Gesucht wurden interessante Kurz- und Langspielfilme, Kurz- und Langdokumentationen, Animationsfilme, Kinder- und Jugendfilme, Musikvideos und Beiträge zum Fokusthema 2013 sowie Filme mit besonderen Leistungen im Bereich Produktion. Die Arbeit von Autoren und Projektentwicklern wird in den Kategorien Drehbuchpreis und Pitch gewürdigt. Eine Auswahl all dieser Werke wird für den Wettbewerb um die Flammen-Pokale mitsamt den entsprechend dotierten Geldpreisen nominiert.

Mobilität, Austausch und Know-How: Das Rahmenprogramm

Neben den Filmscreenings als Herzstück des Festivals ist es auch erklärtes Ziel der Organisatoren, mit Sehsüchte als künstlerischem Forum und interkultureller Plattform den Austausch der jungen Filmemacher untereinander und mit den High Professionals aus der Film- und Medienbranche zu fördern.

Das in den vergangenen Jahren erfolgreich etablierte Konzept, das Filmprogramm mit Workshops und Podiumsdiskussionen zu ergänzen, wird 2013 noch weiter ausgebaut.

Ein Thementag in Zusammenarbeit mit dem DAAD soll sich mit der Mobilität von studentischen Filmschaffenden beschäftigen, mit hochkarätigen Gästen die Praxis internationaler Ko-Produktionen beleuchten und mit verschiedenen Netzwerk-Angeboten den Austausch und die zukünftige Zusammenarbeit zwischen den Sehsüchte-Gästen fördern. In diesem Zuge sollen 2013 durch finanzielle Umstrukturierungen nicht nur den Wettbewerbsteilnehmern, sondern allen Filmemachern, deren Werke Teil des Sehsüchte-Programms sein werden, finanzielle Unterstützung bei den Reisekosten und der Unterbringung zukommen. Auch das bereits in kleinem Rahmen existierende Exkursionsprogramm zur Sehsüchte-Woche soll vorangetrieben und auf weitere nationale und internationale Filmhochschulen ausgeweitet werden, um das Festival noch stärker als filmstudentischen Treffpunkt zu etablieren.

Und natürlich dürfen Sehsüchte-Gäste, Kinozuschauer, Journalisten und Sponsoren auch 2013 gemeinsam feiern: Die große Sehsüchte-Abschlussparty und zahlreiche andere Veranstaltungen im Rahmenprogramm des Festivals sorgen für die mal ausgelassene, mal gemütliche, aber stets sehr persönliche Sehsüchte-Atmosphäre.

Neuerfindung als Organisationsprinzip

Ein wichtiger Faktor für die angenehme Festivalstimmung ist die besondere Organisationstruktur von Sehsüchte. Bis heute sind ausschließlich die Studenten der HFF verantwortlich für die Filmauswahl und Gestaltung des gesamten Festivals. Im Jahr 1972 aus den FDJ-Studentenfilmtage der Hochschule für Film und Fernsehen entstanden, pausierte das Festival nach der Wende einige Jahre um 1995 als „Sehsüchte“ wiederbelebt zu werden. Während seine Geschichte also von einer bewegten Vergangenheit zeugt, liegen Neuerfindung und Innovation Sehsüchte gewissermaßen in den Genen.

Innovation als Leitthema: Retro/Futuro

Das Streben nach Innovation soll 2013 auch thematisch eine besondere Rolle spielen. Digitalisierung und Medienkonvergenz, neue Aufnahme- und Projektionstechniken und transmediale Narrationsformen – vielerorts wird darüber spekuliert, wie filmisches Erzählen in Zukunft aussehen wird. Sehsüchte wählt in dieser Debatte einen besonderen Ansatz, der für Laien und Experten gleichermaßen interessant sein dürfte: Der etablierte Thementag der „Retrospektive“ wird in diesem Jahr begrifflich neu durchleuchtet und um eine spielerische „Futurospektive“ ergänzt. Dabei soll es erstmals nicht um die Werkschau eines Künstlers gehen, sondern darum, wie Filmemacher heute und in der Vergangenheit innovative Formen des Filmemachens entwickelt und vorangetrieben haben. Möglicherweise längst vergessene technische Innovationen und Erzählformen sollen noch einmal erlebbar gemacht werden und mit Experten aktuelle Entwicklungen präsentiert und diskutiert werden.

Ein neuer Standort: Sehsüchte-Campus

Der sonnige Frühling macht Lust auf Neues und lässt spannende Ideen zu Tatsachen werden. Sehsüchte erweckt einen zentralen „Sehsüchte-Campus“ in der Medienstadt Babelsberg zum Leben. Alle Filmvorführungen und das Rahmenprogramm werden dieses Jahr an zwei unmittelbar beieinander liegenden Veranstaltungsorten stattfinden: im Hochschulgebäude der HFF „Konrad Wolf“ und im großen Kino der Rotor Film Babelsberg GmbH auf dem Gelände der Studios Babelsberg. Die vorliegende Infrastruktur kommt der Vielseitigkeit des Festivals sehr entgegen und lädt das Publikum eine Woche zum Entdecken rund um das Thema Nachwuchsfilm ein.

Dank der kurzen Fußwege haben Besucher vor und nach den Filmblöcken die Gelegenheit, sich von Fotoausstellungen und Kunst-Installationen im Atrium der HFF inspirieren zu lassen, den Filmpark Babelsberg und das Studiogelände zu erkunden oder zum Tagesausklang auf einen Drink in der HFF-Festivallounge vorbeizuschauen. Hier haben Potsdamer und Berliner Festivalfreunde die Möglichkeit zum regen Austausch mit den lokalen und internationalen Filmschaffenden.

Die Kraft der Vorstellung: Schreibsüchte

Der Schreibsüchte-Tag hat sich mittlerweile zu einer festen Größe im Programm der Sehsüchte-Woche entwickelt. Auf dem Gelände von Rotorfilm, in unmittelbarer Nachbarschaft zur HFF auf dem Gelände des Studio Babelsberg, steht auch 2013 ein Tag ganz im Zeichen dessen, was vor dem Dreh passiert. Hier werden die Wettbewerbe für das beste Drehbuch und den besten Pitch ausgetragen. Bekannte Synchronsprecher werden im „Kopfkino“ wieder die Drehbücher im Wettbewerb mit Leben füllen und die Kontrahenten um den besten Pitch stellen sich wie schon im Vorjahr live vor Publikum einer Jury aus Experten.

Kontrovers und aktuell: Der Fokus „Exzess“

Nachdem 2012 in erfolgreicher Zusammenarbeit mit dem Deutschen Bundestag das Thema „Nachhaltigkeit“ Gegenstand der Sektion Fokus war, soll in diesem Jahr ein weiteres aktuelles und kontroverses Thema filmisch unter die Lupe genommen werden. Ob im Zusammenhang mit Finanzwirtschaft, Konsum oder sozialen Miteinander: Der Begriff „Exzess“ löst gleichermaßen Faszination und Abschreckung aus und wird, je nach Kontext, sehr unterschiedlich gedeutet und eingesetzt. Filmisch kann Exzess inhaltlich eine Rolle spielen oder auch formal- ästhetisch. Der diesjährige Fokus wird sich mit dem Begriff in seiner konnotativen Mehrdeutigkeit und inhaltlichen Vielfalt auseinandersetzen und dazu eine spannende, herausfordernde und nicht zuletzt unterhaltsame Filmauswahl bieten.

Preise, Prominenz und Publikum: Gala Marke Sehsüchte

Auf der großen Preisverleihungs-Gala Sonntagabend werden die Gewinner des Wettbewerbs gekürt und die Sehsüchte-Trophäen verliehen. Der Gesamtwert der dort vergebenen Preise beläuft sich auf über 50.000 Euro. Die Gewinner in den Kategorien Spielfilm, Dokumentarfilm, Animationsfilm, Musikvideo, Produzentenpreis und Fokus wurden zuvor von der jeweiligen Fachjury ausgewählt. Dafür lädt Sehsüchte etablierte Künstler, erfolgreiche Filmschulabsolventen, Wissenschaftler und Experten aus der Medienbranche ein, als Juroren zu fungieren. 2012 hat so Schauspielerin Nora Tschirner eine Videobotschaft für den Gewinner des Preises „Bester Spielfilm“ aufgenommen, Sänger Bosse sich für sein favorisiertes Musikvideo eingesetzt und Robert Blalack, Special-Effects-Spezialist der frühen Starwars-Filme, diskutierte mit seinen Kollegen über den gelungensten Animationsfilm. Bevor die Abschlussparty in der HFF beginnt, wird der für Sehsüchte als Publikumsfestival besonders bedeutsame Publikumspreis verliehen, über den alle Zuschauer während der ganzen Woche abgestimmt haben. Ebenso werden die Gewinner unter den Kinder- und Jugendfilmen vom jungen Publikum selbst gewählt. Damit dann auch alle noch einmal die Chance haben, die erfolgreichsten Filme des Festivals zu sehen, werden 2013 wieder die Gewinnerfilmblöcke eingeführt. Hier werden die bei der Preisverleihung ausgezeichneten Filme am letzten Festivaltag noch einmal in voller Länge gezeigt.

Wir freuen uns Euch bei Sehsüchte 2013 zu sehen!

Facebook Event Sehsüchte 2013

Profil
 

Sehsüchte ist das größte internationale Studentenfilmfestival Europas, außerdem Publikumsfestival und Treffpunkt des internationalen Filmnachwuchses Sehsüchte ist Jahr für Jahr Anziehungspunkt für Filmemacher aus aller Welt. Unser Ziel ist es, nicht nur den geladenen Filmemachern ein Forum für ihre Filme zu bieten, sondern auch gezielt den Austausch untereinander sowie mit High Professionals aus der Film- und Medienbranche zu fördern. Über hundert internationale Filme junger Filmemacher, Podiumsdiskussionen und Werkstattgespräche, ein vielfältiges Rahmenprogramm bestehend aus professionellen Workshops, Partys und weiteren Events: sehsüchte bietet viele Möglichkeiten des interkulturellen Austausches. Gleichzeitig ist Sehsüchte eine Publikumsveranstaltung, deren besonderer Reiz im engen Kontakt zwischen Zuschauern und Filmschaffenden liegt. An sechs erlebnisreichen Festivaltagen können zum einen aufregende cineastische Entdeckungen gemacht werden, zum anderen bietet das Festival wie kaum ein anderes die Möglichkeit des gegenseitigen Austauschs für Filmemacher, Fachleute und Publikum. Podiumsdiskussionen und Werkstattgespräche laden zum Diskutieren ein, und auf den legendären Sehsüchte-Partys wird wieder bis zum Morgengrauen getanzt – ein Rahmenprogramm, bei dessen herzlicher Atmosphäre und Vielfalt keine Wünsche offen bleiben werden.

Sektionen
 

Spielfilm

Der Name ist Programm! In der Kategorie Spielfilm zeigen kreative junge Menschen anhand fiktiver Geschichten und mit filmischen Mitteln, welche Themen ihre ganz persönliche aber auch die große weite Welt bewegen.

Dokumentarfilm

Die interessantesten Geschichten schreibt das Leben selbst! Beim Dokumentarfilm stehen echte Menschen im Mittelpunkt – und das kann herzerwärmend schön, zutiefst traurig oder auch richtig schräg sein.

Animationsfilm

Sand, Öl, Papier, Wasserfarben, Knete, Puppen, Computer – das sind nur einige der Materialien und Werkzeuge, aus denen mit viel Kreativität, Schweiß und Liebe bewegte Welten und lebendige Charaktere entstehen können. Die besten von ihnen zeigt Sehsüchte in der Kategorie Animationsfilm. 

Fokus

Ob im Zusammenhang mit Finanzwirtschaft, Konsum oder sozialen Miteinander: Der Begriff „Exzess“ löst gleichermaßen Faszination und Abschreckung aus und wird, je nach Kontext, sehr unterschiedlich gedeutet und eingesetzt. Filmisch kann Exzess inhaltlich eine Rolle spielen oder auch formal-ästhetisch. Der diesjährige Fokus wird sich mit dem Begriff in seiner konnotativen Mehrdeutigkeit und inhaltlichen Vielfalt auseinandersetzen und dazu eine spannende, herausfordernde und nicht zuletzt unterhaltsame Filmauswahl bieten.

Kinder- und Jugendfilm

Der Kinderfilm richtet sich an Zuschauer zwischen 6 bis 13 Jahren, während der Jugendfilm für ein Publikum ab 14 Jahren ist. In dieser Sektion laufen Kurz- und Langfilme, aller Genres und Gattungen, die inhaltlich und formal mit der Erfahrungswelt von Kindern bzw. Jugendlichen verbunden sind. Über die Preisvergabe entscheidet das junge Publikum während der Festivalwoche selbst.

Produzentenpreis

Den Produzentenpreis vergibt eine fachkundige Jury, bestehend aus dem Vorjahresgewinner und zwei gestandenen Filmfachleuten, für herausragende Leistungen bei der Organisation und Finanzierung eines Filmprojekts.

Mit dem Preis soll die Arbeit des Produzenten in der Öffentlichkeit gewürdigt werden. Die für den Produzentenpreis nominierten Filme werden auf dem Festival in ihren eigenen Filmblöcken präsentiert. Alle Nominierten werden nach Potsdam eingeladen, um dort ihre Filme zu vorzustellen.

Drehbuch

Schreibwütige und kreative Geschichtenerzähler sind hier gefragt! Alles ist erlaubt: denkt anders, überschreitet Grenzen, erzählt neu! Her mit Geschichten, die unbedingt erzählt werden wollen! Aus allen Einreichungen werden die fünf besten Drehbücher nominiert und die fachkundige Jury kürt am Ende den Gewinner. Während Sehsüchte hauchen bekannte Synchronsprecher den nominierten Drehbüchern vor Publikum Leben ein.  Dieses Kopfkino bietet  die einzigartige Gelegenheit, eure Drehbücher begeisterten Zuhörern zu präsentieren!

Pitch

Der Pitch ist offen für alle. Ambitionierte Nachwuchsautoren und -autorinnen, Quereinsteiger und Filmverrückte. Das Sehsüchte-Festival bietet die Chance, einem ebenso fachkundigen wie interessierten Publikum unverfilmte Ideen zu präsentieren: Ob Fernseh- oder Kinofilm, TV- oder Webserie oder ein neuartiges Showformat – was zählt, ist die gute Idee. Zusammen mit Experten wird während des Festivals an den Ideen und ihrer Präsentation gefeilt. Am Ende steht der große Pitch vor Publikum und Jury. Dann gilt: Make them an offer they can`t refuse!

Musikvideo

Weil Fernsehbildschirme und Smartphone-Displays längst zu klein geworden sind, holt Sehsüchte das Musikvideo einmalig auf die große Kinoleinwand und widmet ihm ein eigenes Abendprogramm. Wer den internationalen Musik-Video-Nachwuchs in Kinoatmosphäre erleben möchte, ist hier genau richtig.

Call For Entries
 

Der Call for Entries ist beendet. Das Filmprogramm für die Festivalwoche ist hier zu finden: 

Programm Sehsüchte 2013

 

Preise
 

Bester Spielfilm über 60 Minuten
5.000 Euro gestiftet von UFA Fiction

Bester Dokumentarfilm über 60 Minuten
5.000 Euro gestiftet vom rbb Berlin-Brandenburg

Bester Spielfilm unter 60 Minuten
2.500 Euro gestiftet von Budweiser Budvar Importgesellschaft mbH

Bester Dokumentarfilm unter 60 Minuten
2.500 Euro gestiftet von DAF — Deutsches Anleger Fernsehen

Bester Animationsfilm
2.000 Euro gestiftet von Filmpark Babelsberg GmbH

Beste Kamera
Equipmentvermietung und Postproduktionsleistungen im Wert von 5.000 Euro gestiftet von ARRI Media Services

Bester Schnitt
Schnittsoftware Avid Media Composer im Wert von 2.498 Euro gestiftet von der Avid Technology GmbH

Bestes Schauspiel
1.500 Euro gestiftet von Studio Babelsberg AG

Fokus-Preis „Exzess“
1.000 Euro gestiftet von Sehsüchte Internationales Studentenfilmfestival der HFF Konrad Wolf

Bester Kinderfilm
1.000 Euro gestiftet von der HFF Konrad Wolf

Bester Jugendfilm
1.500 Euro gestiftet von Saxonia Media

Produzentenpreis
1. Preis: Postproduktionsleistungen im Wert von 12.000 Euro gestiftet von Rotor Film Babelsberg
2. Preis: Seminarleistungen im Wert von 1.000 Euro gestiftet vom Erich Pommer Institut

Förderpreis für das beste Musikvideo
1.000 Euro gestiftet von Red Bull Deutschland GmbH

Bestes Drehbuch
Drehbuchberatung im Wert von 1.500 Euro gestiftet von Script House GmbH & Co KG sowie Unterstützung im Wert von 500 Euro gestiftet von Novafilm Fernsehproduktion

Bester Pitch
Stoffentwicklungsprogramm im Wert von 3.160 Euro gestiftet von Skript-Akademie Drehbuch

Publikumspreis
2.000 Euro gestiftet vom Oberbürgermeister der Stadt Potsdam Jann Jakobs

Jury
 

Animationsfilm

Ingo Putze

Art Director/VFX Supervisor

Ingo Putze, Foto: Karo Krämer, Copyright Sehsüchte

Der in London lebende Art Director und VFX Supervisor hat über 15 Jahre Erfahrungen im Spielfilmbereich, sowie mit Fernseheffekten und Fernsehdesign. Nach seiner Ausbildung in Design und Fine Arts studierte er an der Filmakademie Baden-Württemberg zusätzlich VFX. Er arbeitete an verschiedenen Spielfilmproduktionen u.a. in Deutschland, Kanada und Los Angeles. Große Produktionen, an denen er in den letzten Jahren beteiligt war, sind “Hugo”, “Harry Potter und die Heiligtümer des Todes” oder “Golden Compass”. Für seine Arbeit wurde er bereits mit dem Creative Arts Emmy Award und dem Art Directors Guild Award
ausgezeichnet.

Isolde Schmitt-Menzel

Freischaffende Künstlerin/Animatorin

Isolde Schmitt-Menzel, Copyright Sehsüchte

Die 1930 in Eisenach geborene Isolde Schmitt-Menzel hatte nach ihrem Studium der Freien Keramik, Buch- und Schrift-Graphik sowie der Malerei und vielen künstlerischen Jobs die Idee ihres Lebens: Sie erfand um 1970 die Figur der Maus und prägte damit die „Lach- und Sachgeschichten“ sowie die Sendung der Maus. Bis 1974 hat sie nahezu 130 Storyboards für die “Sendung mit der Maus” angefertigt und damit für viele Kinder einen wesentlichen Teil ihrer ersten Fernseherfahrungen erschaffen. Heute lebt sie in Texas und entwirft weiterhin Bücher, Spiele, Lieder oder Ausstellungen über ihr Leben mit der Maus.

Olaf Encke

Trickfilmproduzent

Olaf Encke, Copyright Sehsüchte

Der 1966 geborene Olaf Encke arbeitete zuerst als Regalauffüller oder Wachmann bis er mit seinen umstrittenen Zeichentrick-Kurzfilmen, wie Gack Gack Festivaltreffer landete. Zusammen mit Claudia Romero folgte der polarisierende Zeichentrickfilm “Judas & Jesus”, der nicht nur Ärger mit der Filmbewertungsstelle und Christenmenschen einbrachte, sondern auch internationalen Kultstatus in der Tradition der Undergroundcomics erlangte. Derzeit arbeiten beide an einer Erwachsenenanimations-Serie für ZDFneo und sind mit ihrer Firma Inkarnatoons kommerziell für mittelständische Unternehmen unterwegs.

Tomer Eshed

Regisseur/Animator

Tomer Eshed, Copyright Sehsüchte

Der 1977 in Tel-Aviv geborene Tomer Eshed hat sich, nach der Schulzeit in der „School of Arts“ in Jerusalem und einigen Jahren Militärdienst und Reisen in Amerika, dazu entschieden nach Deutschland zu kommen. Nach einem Sprachkurs in Berlin studierte er an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Babelsberg Animation. Seine ersten Filme “Our Wonderful Nature” und “Flamingo Pride” zeigen schnellen Erfolg und so erhält er allein für seinen zweiten Film über zehn Auszeichnungen auf verschiedenen internationalen Filmfestivals, sowie auch den Animationsfilmpreis bei Sehsüchte 2012.

Dokumentarfilm

David Sieveking

Dokumentarfilmautor und -Regisseur

David Sieveking, Foto: Karo Krämer, Copyright Sehsüchte

Schon während seinem Regiestudium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie in Berlin von 2000 bis 2007 Berlin arbeitete David Sieveking als Cutter, Regieassistent und Darsteller für Kino und TV und realisierte mehrere Filmprojekte. Für seine Kurzfilme
“Nachdreh” (2000) und “Die amerikanische Botschaft” (2003) gewann er mehrere deutsche Nachwuchspreise und wurde 2005 zum Festival de Cannes eingeladen. Sein Kinodebüt “David Wants To Fly” (2010) wurde auf über 40 internationalen Festivals gezeigt und gewann den Hessischen Filmpreis als Bester Dokumentarfilm. Sein aktueller Film “Vergiss mein nicht” (2012) wurde ebenfalls schon mehrfach ausgezeichnet.

Dragan von Petrovic

Freischaffender Filmeditor und Regisseur

Dragan von Petrovic, Foto: Karo Krämer, Copyright Sehsüchte

Der in Serbien geborene Dragan von Petrovic arbeitete während seines Philosophiestudiums in Belgrad als Sportjournalist. Danach beendete er die AFC Filmregie Schule und schrieb sich anschließend in der Schnitt-Abteilung an der Fakultät für Darstellende Kunst in Belgrad ein. Währenddessen besuchte er verschiedene, internationale Filmworkshops, wie Ex Oriente, Berlinale Talent Campus, und Zagrebdox Pro. Für seine Schnittkünste erhielt er auf dem „Kurzundschön Festival“ in Köln den Avid Award für das beste Editing und gewann den ersten Preis auf dem alternativen Film- und Videofestival in Belgrad. Sein aktueller Film “Dragan Wende – West Berlin” (2012) wurde mit dem “Best Documentary Award” in Triest und dem “Max Ophüls Preis” ausgezeichnet.

Helke Misselwitz

Autorin und Regisseurin

Helke Misselwitz, Foto: Karo Krämer, Copyright Sehsüchte

Helke Misselwitz lehrt heute an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ im Studiengang Regie. Ihre filmische Laufbahn begann Sie als Regieassistentin beim Fernsehen der DDR. Sie studierte in Potsdam-Babelsberg Regie, arbeitete als freie Autorin und Regisseurin und war von 1985 bis 1988 Meisterschülerin bei Heiner Carow an der Akademie der Künste der DDR. Hier entstand auch der in der DDR für Aufmerksamkeit sorgende Film “Winter adé”. Sie gilt als eine der wichtigsten Filmemacher der letzten DEFA-Generation, da Sie von 1988-91 im DEFA Studio für Dokumentarfilme Berlin tätig war. Nur einige ihrer Auszeichnungen sind der Konrad Wolf Preis, der Deutsche Kritikerpreis und der Verdienstorden des Landes Berlin.

Irene Langemann

Dokumentarfilmautorin- und Regisseurin

Irene Langemann, Foto: Karo Krämer, Copyright Sehsüchte

Die in der Sowjetunion geborene Filmemacherin studierte an der Theaterakademie in Moskau Schauspielkunst und Germanistik. Danach war sie als Schauspielerin, Regisseurin, Theaterautorin und Moderatorin beim russischen Fernsehen tätig. 1990 kam sie nach Deutschland und arbeitete von 1990 bis 1996 als Redakteurin bei Deutsche Welle TV Köln.  Seitdem ist sie als freie Filmschaffende tätig und wurde durch Ihre Dokumentarfilme wie beispielsweise “Russlands Wunderkinder” (2000) und “Rubljovka -  Straße zur Glückseligkeit” (2007) bekannt. Ihr aktueller Film “Das Lied des Lebens” (2012) ist seit Anfang 2013 in den deutschen Kinos.


Spielfilm lang

Adam Inglis

Colorist

Adam Inglis, Foto: Karo Krämer, Copyright Sehsüchte

Adam arbeitet als Colorist und verhalf bekanntesten Hollywood-Epen und auch kleineren Independentfilmen des letzten Jahrezehnts zu ihrem Look. Seit dem Aufkommen von Digital Indermediate ist Adam in diesem Bereich tätig und arbeitete bereits mit weltbekannten Regisseuren und Kameraleuten zusammen. Ursprünglich aus Reading, England, begann Adam seine Karriere bei Framestore-CFC, bevor er zu Deluxe wechselte und nun weltweit freiberuflich arbeitet.  Er ist unter anderem bekannt für Arbeiten wie “Abbitte”, “Sherlock Holmes” und BBC’s “Afrika”.

Benjamin Kramme

Schauspieler

Benjamin Kramme, Foto: Karo Krämer, Copyright Sehsüchte

1982 in Weimar geboren und heute als Kriminaloberkomissar im Erfurter Tatort-Team – Benjamin Kramme hat neben verschiedenen Fernsehauftritten, wie in “Der Dicke”, “SOKO Leipzig” oder “Danni Lowinski” jedoch auch schon auf verschiedenen Theaterbühnen, wie dem Hans Otto Theater Potsdam gestanden. Von 2004 bis 2008 absolvierte er seine Schauspielausbildung an der Hochschule für Film & Fernsehen Konrad Wolf in Potsdam-Babelsberg, wo er an mehreren Diplomfilmen fast aller großen staatlichen Hochschulen mitwirkte. 2008 spielte er außerdem in zwei Kinofilmen: Wolfgang Beckers Episode des Films “Deutschland ’09 – Krankes Haus” und in “13 Semester” von Frieder Wittich. Der Film “Was am Ende zählt” mit Benjamin Kramme in einer Hauptrolle erhielt 2009 den Deutschen Filmpreis als bester Kinder-und Jugendfilm.

Diana Matous

Cutterin

Diana Matous, Foto: Karo Krämer, Copyright Sehsüchte

Nach ihrem Studium der Filmmontage in London/Berlin und Ausbildungen zur Medienkauffrau sowie zur Mediengestalterin, arbeitete Diana Matous einige Zeit für den BR und für verschiedene Postproduktionsfirmen in München und Berlin. Als Cutterin für das Fernsehmagazin “Galileo” schneidet sie eine Vielzahl an Beiträgen, deren moderne Bildsprache stilgebend für das Magazin wurde. 2009 erwarb Diana Anteile an der Achtfeld GmbH. Sie realisiert seitdem zunehmend Spielfilme, wie das rbb-Movie “Wildwechsel” und “This side of nowhere”. In diesem Jahr feierte der von ihr geschnittene Spielfilm “Frauensee” auf dem Filmfestival in Hof Premiere und läuft derzeit deutschlandweit im Kino.

Marc Rothemund

Regisseur

Marc Rothemund, Foto: Karo Krämer, Copyright Sehsüchte

Marc Rothemund ist 1968 geboren. Er begann seine Karriere als Regieassistent bei renommierten Regisseuren wie Helmut Dietl, Bernd Eichinger und Dominik Graf. Für seinen ersten Kinofilm “Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Grossstädter zur Paarungszeit” wurde Marc Rothemund 1998 mit dem Bayerischen Filmpreis als bester Nachwuchsregisseur ausgezeichnet. Es folgen erfolgreiche Filme wie “Harte Jungs” oder der Oscar-Nominierte Film “Sophie Scholl – die letzen Tage”. Zu Rothemunds aktuellsten Projekten zählen die Komödien “Groupies bleiben nicht zum Frühstück” (2010-Goldener Spatz, Kategorie Bester Kinderfilm), “Mann
tut was Mann kann” (2011) und “Heute bin ich blond”, der ab März in den Kinos läuft.

Spielfilm kurz

Andreas Dresen

Regisseur

Andreas Dresen, Foto: Karo Krämer, Copyright Sehsüchte

Der 1963 geborene Andreas Dresen arbeitete nach dem Abitur am Schweriner Theater und absolvierte im Anschluss ein Volontariat im DEFA-Spielfilmstudio. 1986 begann er ein Regiestudium an der HFF „Konrad Wolf“ in Potsdam-Babelsberg, welches er 1991
erfolgreich abschloss. Seit dem arbeitet er selbstständig und sehr erfolgreich als Autor und Regisseur und ist Mitglied der Akademie der Künste. Für seine filmischen Werke, welche auf zahlreichen Festivals weltweit liefen, erhielt Dresen nennenswerte Preise. Zu den
erfolgreichsten Filmen gehören u.a.: “Halbe Treppe”, “Wolke 9″ oder “Halt auf freier Strecke”.

Christoph Schulz

Festivalproduktion interfilm Berlin

Christoph Schulz, Foto: Karo Krämer, Copyright Sehsüchte

Der Zufall brachte Christoph Schulz, seit seiner Jugend auf und hinter der Bühne aktiv, zu den Filmfestivals, die ihn nicht mehr los ließen. Über Praktika und Jobs in Festivalorganisationen in Deutschland und Frankreich, sowie Studien in Kulturmanagement (B.A.) und European Studies (M.A.) kam er 2008 zu interfilm Berlin. Dort übernahm er neben seinen eigentlichen Tätigkeiten im Location- und Personal Management sowie der Veranstaltungsorganisation bald auch die Entwicklung neuer Film- und Liveformate. Mit dem Festivalprogramm „bike Shorts”, dem Live Event “Sound & Vision” sowie aktuell dem Online Fahrradfilmpreis “VELOBerlin Film Award” setzt Christoph die Kombination seiner Leidenschaften in die mediale und publikumswirksame Tat um.

Julia Malik

Schauspielerin

Julia Malik, Foto: Karo Krämer, Copyright Sehsüchte

Musik, Dressurreiten – Julia Malik hat viele Leidenschaften, aber nur eine hat sich am Ende durchgesetzt, mit der sie große Erfolge feierte: das Schauspielern. Den Grundstein dafür legte sie in ihrem Studium an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Für eine ihrer ersten Hauptrollen erhält sie in dieser Zeit den Friedrich-Schütter-Preis als beste Nachwuchsschauspielerin. Auch am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg konnte sie bei Rollen in “Trainspotting” und “Romeo & Julia” überzeugen, wo sie u.a. an der Seite von Nora Tschirner und Robert Stadlober spielte. Bis heute liebt sie Theaterbühnen und ist auch in Berliner und Potsdamer Sälen immer wieder zu sehen. Im Fernsehen ist sie neben verschiedenen Serien von “Verliebt in Berlin” bis hin zu “Küstenwache” auch aus mehreren deutschen Filmproduktionen von ARD, ZDF und SAT. 1 bekannt.

 

Torsten Voges

Schauspieler

Torsten Voges, Foto: Karo Krämer, Copyright Sehsüchte

Torsten Voges ist in Bremen geboren, in Hamburg aufgewachsen und absolvierte sein Schauspielstudium in Deutschland und in Kalifornien. Nach einem 6-jährigen festen Engagement am Düsseldorfer Schauspielhaus arbeitete er für verschiedene Theater sowie fürs Fernsehen. Als er feststellt, dass er bei einer Größe von 2,06 m zu groß für Deutschland ist, wandert er nach Los Angeles aus. Dort folgten Arbeiten für Film und Fernsehen mit Rollen bei u.a. “The Big Lebowski”, “Malcolm in the Middle” und “Funny People”. Aktuell übernahm er zusammen mit Danny Trejo (“Machete”) und Jonathan Banks (“Breaking Bad”) eine Hauptrolle in “Bullet”.

Fokus Exzess

Philipp Virus

Musikvideoregisseur

Philip Virus, Foto: Karo Krämer, Copyright Sehsüchte

Der 1971 in Westberlin geborene Philipp Virus gehört zu der 1990er Generation der “independent, digital filmmakers”. Als einziger deutscher Künstler sind seine Arbeiten im Musikvideoarchiv im New Yorker Museum Of Modern Arts zu finden.  Seit über einem Jahrzehnt produziert und führt er Regie bei über 40 Musikvideos und Kurzfilmen. Darunter sind u.a. Musikvideos für KIZ oder Kraftklub.  Für seine Regiearbeit bei den Musikvideos “Songs für Liam” und “Kein Liebeslied”(Kraftklub) erhielt er sogar eine Goldene Schallplatte.

 

Specter Berlin

Grafikdesigner/Musikvideoregisseur

Specter Berlin, Foto: Karo Krämer, Copyright Sehsüchte

Specter Berlin ist vor allem bekannt durch die Gründung des Berliner HipHop Independent Labels “Aggro Berlin” im Jahre 2001 zusammen mit Spaiche und Halil. Zuvor war Specter als Graffiti- Künstler der Squaw Force, sowie als Grafik Designer tätig. Für “Aggro Berlin” war er vor allem für die Konzeption der Produkte, die Anfertigung der Logos, Artworks und der Musikvideos tätig und entwickelte Marketingstrategien für das Label. Im Jahr 2012 wurde Specter mit einem Echo für das beste nationale Musikvideo (“23″ von Sido & Bushido) ausgezeichnet, bei dem er Regie führte.

 

Tom Littlewood

Chefredakteur VICE

Tom Littlewood, Foto: Karo Krämer, Copyright Sehsüchte

Neben seiner Tätigkeit als Chefredakteur des VICE Magazin in Deutschland, entwickelt der gebürtige Brite, Tom Littlewood, mit VICE TV Formate für das deutsche Fernsehen: “Wild Germany” für ZDFneo, “Crazy Planet” für Pro Sieben, “Die Welt von VICE” und “The VICE Reports” für ZDFkultur. Den Fokus legt er hierbei auf den VICE-typischen Gonzo- und Investigativ-Journalismus. “Wild Germany” wurde 2011 in der Kategorie “Beste Reportage“ für den Deutschen Fernsehpreis nominiert.

Musikvideo

Ben Wolf

Kameramann, Fotograf, Produzent

Ben Wolf, Foto Karo Krämer Copyright Sehsüchte

Ben Wolf arbeitet seit 1994 als selbständiger Fotograf im People- und Portrait-Bereich und ist seit 1999 vorwiegend als Kameramann und Producer im Musikfilm-Bereich tätig. Vor seine Linse kamen Stars wie Natalie Portman zusammen mit Scarlett Johansson, die Black Eyed Peas oder Til Schweiger. 1997 gründete er die Musikfilmproduktion Luminus Film in Hamburg, die er bis 2009 begleitete. Nach einer zweijährigen Pause schloss er sich mit dem Produzenten Fabian Diering zusammen, um 2011 die Filmproduktion Hunger Film in Berlin ins Leben zu rufen. Zu seinen Arbeiten zählen u.a. Musikvideos für Rea Garvey, Mobilée und Timid Tiger.

Fabian Martin Diering

Produzent

Fabian Martin Diering, Foto Karo Krämer Copyright Sehsüchte

Fabian Diering arbeitet seit 2000 als freier Producer im Film in Berlin. Vorher war er Mit-Inhaber der Werbeagentur Headcharge in Hamburg. 2005 gründete er die Filmproduktion Molly Aida Film, die Service Produktionen für ausländische Filmprojekte (Volvo, Reebok) anbietet und dazu Werbe- und Imagefilme realisiert, z.B. Preisvergleich.de oder Ab-in-den-urlaub.de. 2011 gründet er außerdem mit Ben Wolf die Musik-Filmproduktion Hunger Film in Berlin. Dort war er verantwortlich für Videos von u.a. Rea Garvey, Roman Lob, Johannes Oerding, Mark Forster oder Malia für Universal und Sony.

Jan Köppen

Moderator/DJ

Jan Köppen, Foto Karo Krämer Copyright Sehsüchte

Der 1983 geborene Jan Köppen begann 2006 seine Karriere als Fernsehmoderator bei dem Musiksender VIVA Plus. Gemeinsam mit dem Sender geht er ein paar Monate später von Köln nach Berlin und arbeitete im Anschluss bei MTV-Networks Germany. Dass er seit dem nicht nur eng mit dem Musikfernsehen, sondern auch mit der Musik selbst verbunden ist zeigt sich nicht nur in seiner Tätigkeit als Moderator, sondern auch in seiner Rolle als DJ. Jan moderiert zudem verschiedene Formate bei ZDFinfo oder ZDFneo. 

Sandra Marschner

Regisseurin

Sandra Marschner

In Berlin absolvierte Sandra Marschner ein Hochschulstudium an der Freien Universität Berlin mit Abschluss Magistra Artium in den Fächern Publizistik, Germanistik und Linguistik. 1994 begann sie als freie Redakteurin für die Musikpresse zu arbeiten und wurde später Redaktionsleiterin bei der DoRo Film- und Fernsehproduktion. Seit 2003 arbeitet sie als freie Regisseurin. Musikvideos für die Katapult Filmproduktion drehte sie u.a. von Tokio Hotel, Sunrise Avenue und Kim Wilde. Auch Werbespots und Imagefilme für Telekom und Mercedes-Benz, sowie die Realisation von Langformaten wie Kinderserien für Cartoon Network (“Dance Club”), gehören zu ihrem Repertoire.

Pitch

Meike Götz

Redakteurin MDR

Meike Götz

Meike Götz hat an der HFF “Konrad Wolf” Film- und Fernsehwirtschaft studiert. Von 2007 bis 2012 arbeitete sie als Creative Producerin für diverse Film- und Fernsehprojekte, bis sie Mitte 2012 zum MDR wechselte. Hier ist sie als Redakteurin im Programmbereich Fernsehfilm und Serie tätig und betreut unter anderem den Bereich Debütfilm.

Michael Polle

Produzent, X FILME Creative Pool

Michael Polle

Michael Polle hat an der HFF München Produktion und Medienwirtschaft studiert. Neben dem Studium produzierte er bereits Kurz- und Dokumentarfilme, darunter “Fragile” (2003), der für den Student Academy Award nominiert wurde. Als Producer bzw. Produzent arbeitete Michael Polle zunächst für die Bavaria Film GmbH und die H&V Entertainment GmbH (ehemals Hofmann & Voges), bevor er im Mai 2010 zur X FILME Creative Pool GmbH wechselte. Neben seiner Tätigkeit als Produzent ist er Lehrbeauftragter an der HFF München und Ludwig-Maximilian Universität München.

Orkun Ertener

Drehbuchautor

Orkun Ertener

Orkun Ertener studierte neuere deutsche Literatur und Medien in Marburg. Seit 1994 arbeitet er als Drehbuchautor bei zahlreichen TV-Movies, er entwickelt Serienkonzepte und -folgen (u.a. für “Tatort” und “Der Unbestechliche”). Er ist der Autor der ZDF-Krimiserie “KDD – Kriminaldauerdienst”, die 2008 mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet wurde. Neben seiner Arbeit als Autor übernimmt Orkun Ertener Lehraufträge an verschiedenen Medienwissenschaftlichen Instituten und Filmschulen und ist Mitbegründer der Icelandic Army Film Division.

Veronika Grob

Förderreferentin, Medienboard

Veronika Grob

Veronika Grob hat in Zürich und Berlin Germanistik, Anglistik und Kulturwissenschaften studiert. Danach war sie als Spielfilmredakteurin für das Schweizer Fernsehen tätig. Von 2007-2011 war sie Jurymitglied und von 2010 an auch Jurypräsidentin der Fachkommission Fiction der Zürcher Filmstiftung. Seit 2011 arbeitet Veronika Grob als Förderreferentin beim Medienboard Berlin-Brandenburg und ist dort zuständig für Stoff- und Projektentwicklung, Produktionsförderung Spielfilm und Nachwuchsprojekte.

Produzentenpreis

Benny Drechsel

Produzent

Benny Drechsel, Copyright Sehsüchte

Benny Drechsel ist 1972 in Berlin geboren und absolvierte zunächst eine Ausbildung als Bilderhauer und arbeitete danach als Bühnenbildner an der Bayrischen Staatsoper. Ab 1998 begann er bei der Egoli Tossel Film AG als Produktionsassistent und Produzent von diversen Dokumentarfilmen zu arbeiten. Während dieser Zeit entstehen zahlreiche Filme wie “Mutanten, Große Mädchen weinen nicht” oder “Russian Ark”, welche, u.a. in Cannes und auf der Berlinale liefen. Seit 2005 ist  er Mitbegründer und Geschäftsführer der Filmproduktionsfirma ROHFILM GmbH, welche bis heute zahlreiche Dokumentar- und Spielfilme realisiert.

Irene von Alberti

Produzentin, Autorin, Regisseurin

Irene von Alberti, Copyright Sehsüchte

Nach einem Studium der Medientechnik und ihrer Tätigkeit als Kameraassistentin, absolvierte die geborene Stuttgarterin von 1988 – 1992 noch ein Studium an der HFF München. Während dieser Zeit war sie Mitbegründerin der Filmproduktionsfirma Filmgalerie 451. Neben ihrer Tätigkeit als Dozentin an der UdK in Berlin, verwirklichte sie zahlreiche Filme als Autorin und Regisseurin. In ihrer Funktion als Produzentin entstanden große filmische Werke wie “Weil ich schöner bin” oder “Continuity“.

Kristina Strohm

Produzentin

Kristina Strohm, Copyright Sehsüchte

Die in München lebende Kristina Strohm absolvierte nach einem erfolgreich abgeschlossenen BWL-Studium noch ein Studium an der HFF München im Bereich Produktion und Medienwirtschaft. Praktische Erfahrungen in der Filmproduktion sammelte sie durch diverse Tätigkeiten am Set von TV- und Kinoproduktionen der Hofmann & Voges Filmproduktion, bevor sie 2007 die kaufmännische Leitung der Wiedemann & Berg Filmproduktion übernimmt. Zwei Jahre später wechselt sie zur Rat Pack Filmproduktion und ist seit 2009 ebenfalls als Kaufmännische Geschäftführerin dort tätig. Bis heute realisiert die Rat Pack Filmproduktion GmbH, als Tochterfirma von Constantin große, erfolgreiche Filme wie u.a. “Türkisch für Anfänger”.

Sol Bondy

Produzent

Sol Bondy, Copyright Sehsüchte

Sol Bondy wurde 1979 in London geboren. Nach einem Spanisch- und Literaturstudium, studierte er Filmproduktion an der dffb Berlin. Mit den dort entstehenden Filmen gewinnt er u.a. den Deutschen Kamerapreis 2008 oder die LOLA – den Deutschen Kurzfilmpreis in Gold. 
Sein abendfüllender dffb-Abschlussfilm “Die Vermissten” wird auf der Berlinale 2012 uraufgeführt, startet im Mai 2012 im Kino und wird für den Europäischen Filmpreis nominiert. Als Mitbegründer der Produktionsfirma One Two Films, realisierte er in den ersten drei Geschäftsjahren seit 2010 vier Spielfilme.

Drehbuch

Jörg Trentmann

Produzent

Jörg Trentmann

1969 in Niedersachsen geboren, studiert Jörg Trentmann nach dem Abitur einige Semester Sozialwissenschaften. Nach Tätigkeiten als Volontär und Produktionsassistent beginnt er 1996 an der HFF “Konrad Wolf” sein Studium der Filmproduktion, das er 2001 mit Diplom abschließt. Zusammen mit Susann Schimk gründet er im Anschluss die “credo:film GmbH”. Preisgekrönte Spiel- und Dokumentarfilme sind in den letzten Jahren entstanden, darunter “7 Brüder”, “Wir” und “Frei nach Plan”. Mit “Was am Ende zählt” gewann er 2009 den Deutschen Filmpreis in der Kategorie Bester Kinder- und Jugendfilm.

Judith Angerbauer

Autorin

Judith Angerbauer

Judith Angerbauer wurde 1977 geboren. Nach ihrem Abitur arbeitete sie 1998 als Kostümassistenz an der Schaubühne am Lehniner Platz. Von 1999 – 2003 war sie als Produktionsassistenz tätig bevor sie 2005 die Regieassistenz für die Burlesque Show BUMPS&GRINDS in der Bar jeder Vernunft übernahm. In den Folgejahren entstanden zahlreiche Filme wie “Der freie Wille”, “Egoiste” oder “Sonnwende”. Aktuell arbeitet Judith Angerbauer an den Romanverfilmungen “Adler und Engel” und “Kürzere Tage” und an den Kinofilmen “Atemnot” und “Geister”. Zudem wirkte sie an mehreren “Tatorten” mit.

Marcus Welke

Produzent

Marcus Welke

Marcus Welke wurde 1967 in Freiburg geboren. Diplom in Politik und Sozialwissenschaften. Studium an der Filmakademie Baden- Württemberg Studiengang Produktion/ Creative Producing. Während des Studiums Lektor für diverse Produktionsfirmen. Ausbildung zum internationalen Script Consultant bei North by Northwest. 1999-2001 Tätigkeit als Head of Development bei der Trebitsch Produktion Holding, 2001-2002 Producer bei der Kinowelt Medien, 2002-2005 Producer bei Hager Moss Film. 2003 gegründete er zusammen mit Sebastian Zühr und Henning Ferber die Filmproduktionsfirma Film1. Marcus Welke war als Produzent an den Filmen “Heiter bis wolkig”, “Rubbeldiekatz” und “Lila Lila” beteiligt

Team
 

Festivalleitung
Info@Sehsuechte.de

Presse
Presse@Sehsuechte.de

Marketing
Marketing@Sehsuechte.de

Videoredaktion
Videoredaktion@Sehsuechte.de

Digitale Medien

Eröffnung/Preisverleihung

Rahmenprogramm/Events
Events@Sehsuechte.de

Schreibsüchte

Programm
Programm@Sehsuechte.de

Drehbuch

Fokus
Fokus@Sehsuechte.de

Kinder- und Jugendfilm
Kinder_Jugendfilm@Sehsuechte.de

Retrospektive/Futurospektive

Pitch

Jury-/Gästebetreuung

Produzentenpreis

Projektions-/Kinotechnik

 

Sebastian Köppen

Geschichte
 

Die Entwicklung von Sehsüchte:

1972

Als erstmals die Studentenfilmtage als „FDJ-Studententage“ in der damaligen DDR stattfanden, war dies kein Festival im eigentlichen Sinne, eher eine wissenschaftliche Leistungsschau.

1977

Erst fünf Jahre später beteiligten sich Filmhochschulen des „befreundeten Auslands“.

1985

Mitte der 80er Jahre – die Studentenfilmtage hatten sich bereits zum größten studentischen Filmfest des Ostblocks und zum Geheimtipp für Fans aus aller Welt entwickelt – wurden auch Filme aus Westdeutschland gezeigt.

1990

Nach der Wende 1990 fanden die Studentenfilmtage noch zweimal als eigenständige Veranstaltung statt und wurden dann in das neue Potsdamer Filmfest integriert.

1995

Unter dem Namen “Sehsüchte” von Studenten der audiovisuellen Medienwissenschaft (AVM) an der HFF Potsdam wieder ins Leben gerufen, ging das Festival in die nächste Runde.

2002 

Die Flamme wird geboren. Seitdem ist das Logo zum unverkennbaren Markenzeichen von Sehsüchte geworden.

2004

Die Hochschule wird 50 Jahre alt. Sehsüchte feiert dies mit einer Retrospektive. Außerdem findet Sehsüchte unter diesem Namen zum zehnten Mal statt.

2005

Erstmals gibt es den Fokus, der einen regionalen Schwerpunkt setzt und als eigener Wettbewerb außerhalb der anderen Kategorien läuft. Jährlich wechselnd steht dabei ein Land oder eine Region im Mittelpunkt, deren filmisches Schaffen dem ganz großen Publikum sonst eher verborgen bleibt.

2006

Die Organisation von Sehsüchte ist fester Bestandteil des Masterstudiengangs Medienwissenschaft. Die Studierenden haben so Gelegenheit, neben der Theorie auch die Praxis zu lernen und können direkt an der Hochschule eigene Ideen verwirklichen.

2011

Sehsüchte feiert sein 40. Jubiläum. Zu diesem besonderen Anlass gibt es eine Ausstellung, einen Zusammenschnitt von 40 Jahren Sehsüchte und spezielle Veranstaltungen. Als Gast der Retrospektive dürfen wir Wim Wenders begrüßen.

2013

Der etablierte Thementag der „Retrospektive“ wird in diesem Jahr begrifflich neu durchleuchtet und um eine spielerische „Futurospektive“ ergänzt. Dabei soll es erstmals nicht um die Werkschau eines Künstlers gehen, sondern darum, wie Filmemacher heute und in der Vergangenheit innovative Formen des Filmemachens entwickelt und vorangetrieben haben.

Verein
 

Der Verein der Freunde der Internationalen Studentenfilmtage Sehsüchte e.V. wurde 1998 gegründet und besteht aus Mitgliedern, denen Sehsüchte ans Herz gewachsen ist, vornehmlich aus den ehemaligen Machern, HFF-Angehörigen, aber auch Sponsoren und Partnern von Sehsüchte sowie Interessierten der Medienbranche. Bei der Einrichtung des Vereins 1998 ging es in erster Linie um die Sicherung des Fortbestands des Festivals. Aufgrund der besonderen Organisationsstruktur des Festivals – die studentischen eigenverantwortlichen Teams wechseln jährlich – gestalten sich der Wissenstransfer und der Erhalt eines „Festivalgedächtnisses“ schwieriger als bei Festivals mit kontinuierlichen Teams. Mit der Einbindung ehemaliger Organisatorinnen und Organisatoren in den Verein und dem engen Kontakt zwischen Vereinsmitgliedern und aktuellem Team wird das Fortbestehen einer Festivaltradition gewährleistet und hilft so bei der Umsetzung des nächsten Internationalen Studentenfilmfestivals Sehsüchte. Auch Förderer und Sponsoren profitieren von dieser Kommunikationsplattform aus Ehemaligen, weil sie eine dauerhafte und verlässliche Basis bei zukünftigen Verhandlungen und Kontakten bietet.

Association of Friends of the International Student Film Festival Sehsüchte e.V.
c/o Sehsüchte
HFF “Konrad Wolf”
Marlene-Dietrich-Allee 11
14482 Potsdam-Babelsberg

Eingetragener Verein beim Amtsgericht Potsdam Vereinsregisternummer: 1874P
Vertreten durch den Vorstand:
Lutz Warnicke
Jesko Jockenhövel
Linda Brezinski

Beitrittsformular Sehsüchte Verein (84,6 kB)